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Dagmar Schuller von audEERING über emotionale Künstliche Intelligenz

Die Vision: intelligente Technik „made in Bavaria“

Die grundlegende Vision von audEERING zum Thema emotionale Künstliche Intelligenz ist in der Annahme begründet, dass Maschinen sehr viel besser in der Lage sind, menschliche Regungen und Emotionen anhand des gesprochenen Worts zu bewerten als der Menschen selbst. Der maßgebliche Beitrag von audEERING in diesem Kontext ist ein besserer und schnellerer Austausch von Mensch und Maschine, wenn es um das analytische Bewerten von menschlichen Stimmungen geht.

Dabei spielt eine wesentliche Rolle, dass Rechner und andere Geräte viel eher dazu in der Lage sind, aus einer Vielzahl an Emotionen die richtigen „herauszuhören“ als wir selbst. Das hat oft damit zu tun, dass der Mensch in vielen Fällen Gefangener seiner Gefühle ist und damit gar nicht wahrnehmen kann, was der Gegenüber gerade sagt, und vor allem wie er es sagt.

Rein markttechnisch betrachtet sieht sich audEERING als B2B-Marke, mit deren Hilfe Firmen und Einrichtungen in der Lage sind, ihre Software auf Basis der Kerntechnologie openSMILE so zu gestalten, dass ein größtmöglicher Nutzen daraus entsteht. Aber natürlich sollen auch Anwender anhand der drei kleinen audEERING-Wellen erkennen, dass im Gerät oder in der jeweiligen Software eine intelligente Technik „made in Bavaria“ steckt.

Wenn Cloud-Anwendungsdaten zentral verschlüsselt werden sollen

Unumgänglich: datenschutzkonforme Verschlüsselung

Die DSGVO und andere gesetzliche Bestimmungen führen immer öfter dazu, dass Anwender so vorsichtig wie möglich mit sensiblen und personenbezogenen Daten umgehen müssen. Dies bezieht sich auch auf Cloud-Datenspeicher und ihre Applikationen à la Salesforce, Office 365 und Co.

Denn auch hier müssen Firmen sicherstellen und nachweisen können, dass sie vor allem personenbezogene und unternehmenskritische Daten permanent und nachweisbar kontrollieren können. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist eine Verschlüsselungstechnik, bei der ausschließlich der Cloud-Anwender auf sämtliche Schlüssel zugreifen kann, also nicht einmal der Cloud-Anbieter selbst.

Darüber hinaus sollte die Verschlüsselung der Daten keinerlei Einfluss auf die Arbeitsweise der Benutzer mit der Cloud-Anwendung haben. Doch genau das ist in einigen Fällen ein Hindernis, das viele Unternehmen und Cloud-Anbieter nur schwer überwinden können.

Zusätzliche Aufgabe: Multi-Cloud-Umgebungen

Daneben sehen sich Anbieter wie SAP, Salesforce, Microsoft und andere Cloud-Service-Provider in letzter Zeit immer häufiger mit einer großen Herausforderung konfrontiert: die Zentralisierung von IT-Sicherheitslösungen in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen. Denn mehr und mehr Firmen wollen bestehende IT-Security-Silos abbauen und eine zentrale Plattform schaffen, um auf diesem Weg den aktuellen Cyber-Risiken besser Herr werden zu können.

Dabei entpuppen sich die unterschiedlichen Verschlüsselungstechniken der Cloud-Anbieter zu einem echten Dilemma, denn wenn jeder seine Daten mithilfe seiner eigenen Technik unleserlich macht, wie soll dann ein zentraler Cloud-Datenschutz für eine Multi-Cloud-Umgebung zuverlässig funktionieren?

An dieser Stelle kommt die eperi Gateway-Plattform ins Spiel, die genau das besonders gut kann: Daten verschlüsseln und pseudonymisieren, und das über mehrere Cloud-Anwendungen hinweg, auf Basis einer zentralen Verschlüsselungsplattform.

Stopp: Verschlüsseln Salesforce & Co. ihre Daten nicht selbst?

Ja, das stimmt natürlich. Einerseits. Andererseits weisen die Verschlüsselungslösungen der jeweiligen Cloud-Anbieter oft eine kleine, aber feine Schwachstelle auf, zumindest dann, wenn man Datenschutzbeauftragter ist. Denn die Verschlüsselungslösung selbst und die notwendigen Schlüssel befinden sich nicht exklusiv unter der Kontrolle des Cloud-Anwenders. Und das ist unter dem Aspekt bestimmter Compliance-Anforderungen ein absolutes No-Go!

Der Ausweg: Daten plattformübergreifend mit eperi verschlüsseln

Fakt ist also, dass die Verschlüsselungslösungen von Salesforce oder Microsoft in einigen Fällen den Datenschutz ernst nehmen und die Usability der Cloud-Anwendung(en) nicht beeinträchtigen. Und doch hält die Verschlüsselungslösung der Cloud-Anbieter den zahlreichen internen und externen Compliance-Anforderungen nicht stand.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn global operierende Unternehmen die Datenschutzprozesse vollständig autark kontrollieren müssen und der Cloud-Anbieter unter keinen Umständen auf unverschlüsselte Daten zugreifen darf. Aber auch das Thema Data Residency stellt eine mögliche Herausforderung dar, wenn sensible Daten ein bestimmtes Hoheitsgebiet nicht verlassen dürfen.

Darüber hinaus spricht auch das Etablieren einer zentralen IT-Sicherheitsarchitektur für eine zentrale Verschlüsselungslösung wie das eperi Gateway. Denn auch hier können sämtliche Datenschutzprozesse über einen zentralen Kontrollpunkt gesteuert werden.